Symposium: Atomkraft ist kein Klimaretter (6.-10. Oktober)

Der strahlende Schatten über der Zukunft kommender Generationen
IV. Sulzbrunner Symposium, 6.-10. Oktober 2021

Ende 2022 soll das letzte Atomkraftwerk in Deutschland ausgeschaltet werden. Damit endet hierzulande das Atomzeitalter aber noch lange nicht: Die Atomanlagen in Lingen und Gronau bleiben weiter in Betrieb, am Karlsruher Institut für Technologie, dem ehemaligen Kernforschungszentrum Karlsruhe, wird weiter an kommenden AKW-Generationen geforscht, über die Mitgliedschaft bei EURATOM bezahlt auch Deutschland Milliarden für die Entwicklung des Fusionsreaktors. Gleichzeitig lagern 17.000 Tonnen hochradioaktiver Atommüll in Zwischenlagern an den Standorten der abgeschalteten Atomkraftwerke, in Gorleben, Ahaus und Lubmin, bis dafür ein Endlager ein Betrieb gehen kann – was Jahrzehnte dauern wird. Gleiches gilt für den Rückbau der Atomkraftwerke. Darüber hinaus preist die Atomlobby Kernkraft als Möglichkeit an, die Klimakrise zu lösen. Und nicht zuletzt sind in Büchel/Rheinland-Pfalz 20 US-amerikanische Atombomben als Teil der immer noch geltenden Abschreckungs-Strategie gelagert. Im Januar ist zwar der UN-Atomwaffen-Verbotsvertrag in Kraft getreten, Deutschland und auch kein anderer NATO-Staat haben ihn bislang unterschrieben.

All diese Themen werden während des nächsten Sulzbrunner Symposiums diskutiert, das vom 6.-10. Oktober 2021 stattfinden und von der Gemeinschaft Sulzbrunn veranstaltet wird. Das Symposium soll dazu beitragen, das Thema „Atomkraft“ kritisch zu begleiten und die zivilgesellschaftliche Auseinandersetzung mit ihr wiederbeleben und anregen. Wir werden mit Friedensnobelpreis-Trägern über Wege zu einer Welt ohne Atomwaffen sprechen, erfahrene Klima-und Anti-Atomaktivisten zusammenbringen, die Behauptungen der Atomlobby widerlegen, gemeinsam Kriterien für die Endlagersuche festlegen – und die nächsten Schritte in eine atomfreie Zukunft planen.

Ausführliches Programm, weitere Info und Anmeldung

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