Sommergrüße von der SoLaWi Hofele

Bei der Solidarischen Landwirtschaft Hofele in Greggenhofen bewässern wir unsere Pflanzen mit Regenwasser – auch während der Hitzewelle. Unsere Vorratsbehälter, etwa 24 m³, waren zu Beginn gut gefüllt. In den Folientunneln haben wir 2-3 mal in der Woche bewässert, jedes Mal etwa 600 l in jedem Tunnel. Ansonsten tragen wir das Wasser in Kannen zu den Pflanzen. Jungpflanzen werden normalerweise nur einmal nach der Pflanzung gegossen. In diesem Jahr haben sie nochmal einen zweiten Durchgang gebraucht. Bei größeren Jungpflanzen wird vor der Pflanzung das Pflanzloch gut gewässert. Das begünstigt das Wurzelwachstum in tiefere Schichten, und so können die Pflanzen dann auch Trockenzeiten besser überstehen. Und dann gibt es noch etwa alle drei Wochen den Dünge-Guss. Dazu verwenden wir Jauchen von Brennnessel, Beinwell oder Ackerschachtelhalm.

Nun sehen unsere Beete richtig gut aus. Manche Pflanzen haben die Wärme auch ein Stück weit genossen und sich hervorragend entwickelt. Das Beikraut hatten wir gut im Griff. Wir arbeiten auch mit WWOOF zusammen (wwoof.net) – das steht für „Worldwide Opportunities on Organic Farms“ und vermittelt Leute, die gegen Kost und Logis auf ökologischen Höfen mithelfen. So hatten wir in der Vergangenheit nicht nur Hilfe aus Deutschland, sondern auch aus Frankreich, den Niederlanden, England, den USA, Japan und Taiwan.  Zwischendurch und an „Ackertagen“, die meist samstags stattfinden, arbeiten außerdem Mitglieder, die Zeit und Lust haben, zwischen 9 und 15 Uhr unter fachkundiger Anleitung auf dem Gelände – es sind aber auch Gäste willkommen. Die Termine der Ackertage veröffentlichen wir auf unserer Homepage solawi-hofele.de.

Unser Gemüse, der Salat und die Kräuter gedeihen. Deshalb haben wir auch nach wie vor die Möglichkeit, neue Ernteteiler aufzunehmen. Wenn bei jemandem Interesse besteht, sprecht uns gerne an, am besten per
E-Mail solawi_greggenhofen@posteo.de 

Text: Klaus Kaiser, Foto: Miriam Flemming

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