Am Mittwoch, 23. September 2028, wurde nicht nur die Tagundnachtgleiche, sondern zum ersten Mal auch den Tag der Rechte der Natur gefeiert.
Kein Mensch, keine Gesellschaft und keine Wirtschaft ist unabhängig von der Natur. Wir brauchen lebendige Böden, sauberes Wasser und die Vielfalt der Arten. Die Natur besitzt einen eigenen Wert. Ihre Rechte anzuerkennen heißt, ihr Recht auf Existenz, Regeneration und die Entfaltung der natürlichen Lebensprozesse ernst zu nehmen.
Wir wünschen uns, dass dieser Tag in Zukunft zu einem unserer wichtigsten Feiertage wird. Wenn alle Menschen die Rechte der Natur anerkennen würden, wäre das eine solide Grundlage für dauerhaften Frieden. Dann würde auch niemand mehr ernsthaft eine Raketenabwehrstation im Trinkwasserschutzgebiet von Friesenried planen. Nicht dort, und auch nirgends sonst.
Anlässlich des 1. Tags der Rechte der Natur wurde eine Abhängigkeitserklärung von der Natur veröffentlicht (hier findest Du den vollen Text der Deklaration). Damit bekennen wir Menschen uns dazu, von der Natur abhängig zu sein. Dieser Perspektivenwechsel soll den menschengemachten Zerstörungen ein Ende bereiten.
Die Abhängigkeitserklärung ist Ausdruck unseres Willens und unserer Bereitschaft, die Integrität der Erde zu respektieren. Wir wollen unsere Lebensgrundlagen schützen und unsere Beziehung zur Natur vom Kopf auf die Füße stellen.

